So machen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Büro „urlaubssicher“

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Weihnachten steht vor der Tür und viele Familien zieht es zum Skifahren in die Berge. Im Urlaub möchte man vor allem eins: sich ein paar schöne Tage machen. Ohne Sorgen, ob der Nachbar auch wirklich ans Blumengießen denkt oder womöglich Einbrecher die Abwesenheit ausnutzen, um sich unbemerkt Zugang zu verschaffen. Auch viele Firmen sind zwischen den Jahren geschlossen. Somit ist niemand im Büro, der sich um solche Tätigkeiten kümmert. Wenn Sie auf einige wenige Dinge achten, klappt es mit der Entspannung aber trotzdem.

Pflanzen ganz leicht automatisch bewässern

Damit Sie bei Ihrer Rückkehr nicht von traurigen Pflanzen erwartet werden, müssen Sie nicht unbedingt dem Nachbarn die Schlüssel aushändigen. Im Sommer gilt es, die Grünpflanzen aus der prallen Sonne möglichst zu entfernen. Aber auch im Winter muss regelmäßig gegossen werden. Die Bewässerung kann dann auch automatisch erfolgen, etwa durch im Fachhandel erhältliche Tonkegel. Eine einfache und günstige Methode ist eine umgedrehte Flasche, in deren Deckel man kleine Löcher bohrt und die man dann, mit Wasser gefüllt, umgekehrt in den Blumentopf steckt.

Alles Verderbliche entfernen

Um üble Gerüche zu vermeiden, sollten Sie natürlich den Müll vor der Abreise beseitigen und alle verderblichen Lebensmittel aufbrauchen. Auch der Bürokühlschrank wird am besten komplett geleert. Eine gute Gelegenheit zu einer gründlichen Reinigung! Im privaten Umfeld oder Firmen mit Betriebswäsche muss darauf geachtet werden, dass der Wäschekorb vollständig geleert wird. Denken Sie dabei auch etwa an Handtücher auf Gäste-WCs und Ähnliches. 

In Abwesenheit Strom sparen

Wer Strom sparen möchte, sollte alle elektrischen Geräte vollständig vom Netz entfernen. Dazu gehören Küchengeräte, Fernseher, PCs und so weiter. Einfach ausschalten genügt nicht! Dies dient zudem auch dem Brandschutz und der Sicherheit Ihrer Geräte. Wer länger weg ist, sollte auch das Wasser abdrehen, zum Beispiel an der Waschmaschine. 

Keine Hinweise für Einbrecher hinterlassen

Hochsaison herrscht im Winter nicht nur in den Skiregionen, sondern auch in Deutschland: für Einbrecher nämlich. Vermeiden Sie daher unbedingt alles, was offensichtlich auf Ihre Abwesenheit hinweist: Ein übervoller Briefkasten etwa. Hier ist es hilfreich, wenn mindestens alle drei Tage jemand zum Leeren kommt. Aus dem gleichen Grund sollten Sie auch die Rollläden nicht dauerhaft verschließen – eine Zeitschaltuhr ist hier jedoch von Vorteil. Auch an die Beleuchtung kann man diese anschließen und so programmieren, dass sie abends angeht, um den Eindruck von Anwesenheit zu erwecken. Wertegenstände und wichtige Akten werden am besten, wenn vorhanden, im Safe deponiert. 

Nicht zuletzt ist es wichtig, alle Türen und Fenster gut zu verschließen. Wenn Sie noch keine Einbruchssicherung haben, ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt, diesen nachzurüsten. Das funktioniert unter Umständen schon mit einfachsten mechanischen Mitteln. Experten bestätigen: Wenn Einbrecher nicht in kürzester Zeit eine Tür oder ein Fenster geöffnet bekommen, ziehen sie sich zurück und suchen sich ein einfacheres Ziel, wo das Risiko geringer ist, entdeckt zu werden. 

Gerade in großen Büros kann es schwierig sein, an diese Dinge zu denken, wenn ohnehin der Arbeitsbetrieb auf Hochtouren läuft, wie so oft in der Weihnachtszeit. In solchen Fällen hilft entsprechend geschultes Reinigungspersonal, sich um Vorbereitung und Versorgung der Feriensaison zu kümmern.